Erhöhen Sie systematisch Ihre Produkt- und Prozessqualität und implementieren Sie mit der FMEA einen geschlossenen Regelkreis für die vorbeugende Qualitätssicherung
Ausgangssituation:
Die “Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse“ (FMEA) ist ein strukturiertes Verfahren zur analytischen Erfassung und frühzeitigen Bewertung von möglichen Fehlern bei der Entwicklung und Herstellung eines Produktes bzw. der Einführung eines neuen Herstellungsverfahrens. Die FMEA stellt sicher, dass geeignete Fehlerverhütungsmaßnahmen wirksam sind und die Anforderungen des Kunden an die Produktqualität erfüllt werden. Die FMEA dient zur Analyse von Systemen, Produkten und Prozessen und ist bei allen Fertigungsmethoden anwendbar. Erhöhen Sie systematisch Ihre Produkt- und Prozessqualität und implementieren Sie einen geschlossenen Regelkreis für die Qualitätssicherung und –optimierung. Ziel ist es, bereits in einer frühen Phase des Produktentstehungsprozesses Schwachstellen und Fehler des Produktes und der geplanten Herstellungsverfahren zu identifizieren und zu vermeiden.
Unsere Lösung:
Die FMEA-Anwendung unterstützt sowohl Produkt-FMEAs als auch Prozess-FMEAs. Kritische Merkmale aus einer Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse können die Qualitätsprüfer einfach per Drag & Drop in den Produktionslenkungsplan beziehungsweise in die Prüf- und Arbeitspläne übernehmen.
Per Konsistenzprüfung ermitteln sie, ob die Merkmale in den Plänen enthalten sind. Enthält eine aktuelle Reklamation innerhalb einer Qualitätsmeldung eine Fehlerbeschreibung, etwa zu einem Materialfehler, kann die Qualitätsprüfung aus der Qualitätsmeldung heraus direkt die zum Material gehörigen PLP oder die FMEA aufrufen. So lässt sich sofort ermitteln, ob der aktuelle Fehler in der FMEA berücksichtigt wurde. Falls nicht, kann er hinzugefügt oder neu bewertet werden.
Funktionsübersicht:
Die FMEA wird innerhalb der Anwendung in Form einer Baumstruktur dargestellt. Wichtig ist, dass der FMEA-Kopf mit allen Business-Objekten zum Beispiel „Material“, „Projekt“ oder auch „Arbeitsplatz“, verknüpft werden kann, wobei auch Mehrfachzuordnungen möglich sind. Die FMEA-Struktur baut somit zwar auf der Produktstruktur sowie den Arbeits- und Prozessschritten auf, ist aber nicht mit Stücklisten oder Arbeitsplänen verbunden. Zur Bearbeitung von FMEAs und Maßnahmen gelangen Sie über das FMEA-Cockpit. Das FMEA-Cockpit bietet einen einfachen und übersichtlichen Zugriff auf die Anwendung. Im Navigationsbereich wird die Baumstruktur einer FMEA dargestellt. Zu jedem Strukturelement stehen im Arbeitsbereich die jeweiligen Detailinformationen zur Verfügung. Der FMEA-Monitor wiederum bietet Such- und Auswertungsfunktionen, etwa um festzustellen, welche Entdeckungs- oder Vermeidungsmaßnahmen gerade bearbeitet werden.
Vorteile:
- Hohe Integration in alle Prozess- und Produktdaten
- Übernahme der FMEA-Daten in den PLP
- Integration in das Reklamationswesen
- Kostenersparnis durch verbesserte Folge-
beleggenerierung - Beschleunigte Implementierung in bestehende Systeme
- Keine Lizenzgebühren
- Keine Modifikation des SAP-Systems (Release- und Updatefähig)

